File: dtaus.1

package info (click to toggle)
dtaus 0.7-2
  • links: PTS
  • area: main
  • in suites: etch, etch-m68k, lenny
  • size: 156 kB
  • ctags: 131
  • sloc: ansic: 1,408; makefile: 76
file content (227 lines) | stat: -rw-r--r-- 8,613 bytes parent folder | download | duplicates (4)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
196
197
198
199
200
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
212
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
223
224
225
226
227
.\" dtaus - Converter for DTAUS files
.\" Copyright (c) 1998,2001  Martin Schulze <joey@infodrom.org>
.\"
.\" This program is free software; you can redistribute it and/ormodify
.\" it under the terms of the GNU General Public License as published by
.\" the Free Software Foundation; either version 2 of the License, or
.\" (at your option) any later version.
.\"
.\" This program is distributed in the hope that it will be useful,
.\" but WITHOUT ANY WARRANTY; without even the implied warranty of
.\" MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE.  See the
.\" GNU General Public License for more details.
.\"
.\" You should have received a copy of the GNU General Public License
.\" along with this program; if not, write to the Free Software
.\" Foundation, Inc., 59 Temple Place - Suite 330, Boston, MA 02111, USA.
.\"
.TH DTAUS 1 "17 November 2001" "" ""
.SH NAME
dtaus \- Converter for DTAUS files
.SH SYNOPSIS
.B dtaus
.RB [ " \-d "
.IR dtaus " ]"
.RB [ " \-c "
.IR control " ]"
.RB [ " \-b "
.IR begleit " ]"
.RB [ " \-l "
.RI " [" begleit "] ]"
.RB [ " \-o "
.IR kontroll " ]"
.BR -dtaus " | " -control
.SH DESCRIPTION
This program can read and write German DTAUS files.  DTAUS is an
semi-acronym for 
.BR D aten T r�ger AUS tausch.
It is used by German credit institutes in order to manage mass money
exchanges between customer accounts and credit institutes.

Due to its limited availability and usefulness most of the
documentation is held in German.  This program is only useful in
Germany or for companies that act in Germany.

For a complete description of the control file please refer to
.I dtaus.txt
and
.BR dtaus (5)
from this distribution.
.SH OPTIONS
You have to specify exactly one of
.BR \-dtaus " or " \-control .
.TP
.B \-dtaus
Liest die Kontrolldatei ein und erzeugt daraus die Bankdatei sowie
alle anderen ben�tigten Dateien.
.TP
.B \-control
Liest eine Bankdatei ein und erzeugt daraus die Kontrolldatei,
dekodiert eine bereits erstellte Bankdatei.
.TP
.BI \-d " dtaus"
Explizite Angabe des Dateinamens f�r die Bankdatei.  Voreingestellt
ist
.BR dtaus0.txt ,
was von der Bank als einziger Dateiname auf der Diskette erwartet
wird.  F�r Testzwecke oder zur Weiterverarbeitung darf hier die
spezielle Datei ``-'' angegeben werden, wodurch
.B dtaus
angewiesen wird, auf die Standardausgabe zu schreiben.
.TP
.BI \-c " control"
Explizite Angabe des Dateinamens der Steuerdatei.  Voreingestellt ist
.BR dtaus0.ctl .
Da dieser Name jedoch nur intern verwendet wird, ist er keinen
Beschr�nkungen unterlegen.  In dieser Datei befinden sich die gesamten
visuell lesbaren Informationen f�r den Geldverkehr.  Diese Datei mu�
f�r die Bank in das spezielle DTAUS-Format konvertiert werden.  Das
geschieht mit dem Schalter
.BR \-dtaus .
.TP
.BI \-b " begleit"
Explizite Angabe des Dateinamens des Begleitzettels.  Voreingestellt ist
.BR dtaus0.doc .
Da dieser Name jedoch nur intern verwendet wird, ist er keinen
Beschr�nkungen unterlegen.  Diese Datei mu� ausgedruckt und der
Diskette unterschrieben beigelegt werden.
.TP
.BI \-l " \fR[\fIbegleit\fR]\fI"
LaTeX-Ausgabe des Begleit-Zettels erw�nscht.  Diese Datei wird
normalerweise nicht geschrieben.  Voreingestellt ist
.B dtaus0.tex
als Dateiname, es kann jedoch ein anderer angegeben werden.  F�r die
Compilierung wird
.I dtaus.cls
ben�tigt.  Diesem Programm liegt eine einfache Implementierung bei,
idealerweise wird jedoch eine lokal angepa�te Klasse verwendet, die
Kopf- und Fu�zeilen mit Logos und Adressen realisiert.
.TP
.BI \-o " kontroll"
Explizite Angabe des Dateinamens f�r die Kontrolldatei.  Voreingestellt ist
.BR dtaus0.sik .
Da dieser Name jedoch nur intern verwendet wird, ist er keinen
Beschr�nkungen unterlegen.  Es ist ratsam, diese Datei gut
aufzubewahren oder auszudrucken und abzuheften.  Dieses ist neben der
Steuer- und Bankdatei die einzige Aufschl�sselung des get�tigten
Geldverkehrs.
.SH BESCHREIBUNG
Deutsche Banken bieten f�r Gro�kunden oder Kunden mit vielen �hnlichen
�berweisungen oder Bankeinz�gen (auch Lastschriften genannt) die
M�glichkeit des papierlosen Geldverkehrs �ber den Beleglosen
Datentr�geraustausch an.  Hierbei wird nicht mehr f�r jede �berweisung
oder jeden Einzug ein eigenes Formular ben�tigt, sondern
zusammengeh�rige Auftr�ge werden in einer Massensendung verpackt
gemeinsam verarbeitet.

Hier ist jedoch Vorsicht geboten, denn auf dem eigenen Konto erscheint
lediglich eine einzige Kontobewegung.  Wenn Geld eingezogen wird,
enth�lt der Kontoauszug nur die Gesamtsumme, wenn Geld �berwiesen
wird, ist auf dem Kontoauszug nur die Gesamtsumme notiert.  Es ist
daher immens wichtig, die Ursprungsdaten aufzubewahren bzw. die
Kontrolldatei auszudrucken und abzuheften.

Um an diesem Verfahren teilzunehmen, das den Geldverkehr f�r
Organisationen erheblich vereinfachen kann, mu� mit der jeweiligen Bank
eine gesonderte Vereinbarung getroffen werden, in der die speziellen
Bestimmungen f�r diesen Datentr�geraustausch akzeptiert werden.

Durch das einfache Format der Steuerdatei l��t sich dieses Verfahren
leicht mit einer Datenbank oder einem gr��eren Programm koppeln.  In
der Tat entstand das Programm nach Aufbau des ersten Wohnheimnetzes in
Oldenburg (Oldbg.) und der ern�chternden Erkenntnis, da� die vom
Kassenwart verwendeten Programme f�r den Datentr�geraustausch weder
zuverl�ssig noch nachvollziehbar arbeiteten und somit Ersatz
geschaffen werden mu�te.  Die technische und finanzielle Verwaltung
des Wohnheimnetzes fand �ber ein Linux-System mit Datenbankanbindung
sowie
.B dtaus
statt.
.SH BESONDERHEITEN
Bei der Verwendung dieses Programms m�ssen wenigstens die folgenden
Dinge beachtet werden, es sind Vorgaben von den beteiligten Banken.
.TP
1.
Die Diskette mu� mit dem MSDOS-Dateisystem beschrieben sein.
.TP
2.
Auf einer Diskette darf nur eine einzige DTAUS-Datei enthalten sein,
die den Dateinamen
.B DTAUS0.TXT
tr�gt.
.TP
3.
Der Diskette mu� ein Begleitzettel beigelegt werden, der einige
Angaben erneut enth�lt sowie pers�nlich unterschrieben ist.  Dieser
Begleitzettel wird von
.B dtaus
automatisch erzeugt und voreingestellt in der Datei
.B dtaus0.doc
gespeichert, die nur noch ausgedruckt und unterschrieben werden mu�.
.TP
4.
Um den Beleglosen Datentr�geraustausch nutzen zu k�nnen, mu� vorher
eine Zusatzvereinbarung mit der Bank getroffen werden.
.TP
5.
Die Angaben zum Verwendungszweck haben sich ausschlie�lich auf den
jeweiligen Zahlungsverkehrsvorgang zu beziehen.
Verwendungszweckangaben d�rfen nicht die �bermittlung einer
gesonderten Nachricht au�erhalb des Zahlungsverkehrs (z.B. Rechnung,
Lohn- und Gehaltsabrechnung) ersetzen.  Werbetexte d�rfen in den
Verwendungszweckangaben nicht enthalten sein.
.TP
6.
Der Kunde ist verpflichtet, den Inhalt der von ihm gelieferten
Datentr�ger mindestens f�r einen Zeitraum von zehn Kalendertagen ab
Einlieferung in der Form nachweisbar zu halten, da� dem Institut auf
Anforderung kurzfristig besonders gekennzeichnete Duplikatsdatentr�ger
geliefert werden k�nnen.
.TP
7.
Der R�ckruf eines Datentr�gers ist ausgeschlossen, sobald das
Kreditinstitut mit dessen Verarbeitung begonnen hat.  Einzelne
�berweisungen und Lastschriften k�nnen nach Verarbeitung eines
Datentr�gers nur au�erhalb des Datentr�geraustauschverfahrens
zur�ckgerufen werden.
.TP
8.
Das Kreditinstitut f�hrt Konsistenzpr�fungen der auf dem Datentr�ger
gespeicherten Datei durch.  Schl�gt diese fehl, k�nnen einzelne
Datens�tze von der Bearbeitung ausgeschlossen oder der gesamte
Auftrag verworfen werden.
.TP
9.
Ergeben sich bei der Kontrolle der Datentr�ger durch das
Kreditinstitut Fehler, so wird es die fehlerhaften Datens�tze in ihrem
vollst�ndigen Inhalt nachweisen und sie dem Kunden unverz�glich
mitteilen.
.TP
10.
Das Kreditinstitut gibt dem Kunden die von ihm erhaltenen Datentr�ger
zur�ck.  Sie k�nnen meistens schon am n�chsten Werktag in der Filiale
abgeholt werden.
.TP
11.
Gutschriften und Belastungen, die auf einem an den Kunden
ausgelieferten Datentr�ger enthalten sind, werden als Sammelbuchungen
auf dem Konto des Kunden gebucht.
.TP
12.
In einer Bankdatei kann ein Ausf�hrungsdatum angegeben werden, wenn
die Bearbeitung der Diskette zu einem sp�teren Zeitpunkt als der
Abgabe der Datei gew�nscht wird.  Dieses Datum darf jedoch nicht
j�nger als das Erstellungsdatum (wird automatisch von
.B dtaus
eingef�gt) sein und h�chstens 15 Kalendertage �ber dem
Erstellungsdatum liegen.
.SH "RETURN VALUES"
On success, zero is returned.  On error, 1  is  returned.
.SH "SEE ALSO"
.BR dtaus (5).

DTAUS files use a special but simple and publically documented format.
It is included in the distribution of
.B dtaus
as
.IR dtaus.txt .