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<name>Allan Day</name>
<email>aday@gnome.org</email>
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<name>Calum Benson</name>
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<name>Adam Elman</name>
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<name>Seth Nickell</name>
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<name>Colin Robertson</name>
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<mal:years>2014</mal:years>
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<mal:years>2016</mal:years>
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<title>Menüleisten</title>
<p>Eine Menüleiste enthält eine Aufreihung von Auswahlmenüs. Sie befindet sich üblicherweise am oberen Rand eines primären Fenster, unterhalb von dessen Titelleiste.</p>
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<section id="when-to-use">
<title>Anwendungsfälle</title>
<p>Menüleisten vergrößern den vertikalen Platzbedarf der Benutzeroberfläche Ihrer Anwendung, bringen zahlreiche Ablenkungspunkte einunflexibler Optionen. Aus diesen Gründen sollten <link xref="header-bars">Kopfleisten</link> und <link xref="header-bar-menus">Kopfleistenmenüs</link> generell gegenüber Menüleisten bevorzugt werden, zusammen mit weiteren Designmustern zum bedarfsweisen Darstellen von Bedienelementen, wie <link xref="selection-mode">Markierungsmodus</link>, <link xref="action-bars">Aktionsleisten</link> und <link xref="popovers">Einblendmenüs</link>.</p>
<p>Gleichzeitig kann es für komplexe Anwendungen, die bereits eine Menüleiste enthalten, angemessen sein, diese beizubehalten. Außerdem halten auch einige PlattformenPlatz für eine Menüleiste in ihrer Benutzeroberfläche bereit und die Verwendung eines Menümodells kann für Zwecke der plattformübergreifenden Integration durchaus wünschenswert sein.</p>
</section>
<section id="standard-menus">
<title>Standardmenüs</title>
<p>Dieser Abschnitt beschreibt detailliert die am häufigsten vorkommenden Menüs und Einträge in einer Menüleiste. Details zu den Stan jedem dieser Menüs finden Sie im Abschnitt <link xref="keyboard-input#application-shortcuts">Tastatureingaben</link>.</p>
<table>
<tr>
<td><p><gui>File</gui></p></td>
<td><p>Befehle, die auf das aktuelle Dokument oder Inhaltselement als Ganzes angewendet werden. Es ist das äußerst linke Menü in der Menüleiste, weil es am wichtigsten ist und am häufigsten verwendet wird und ein relevantes Menü in vielen Anwendungen ist.</p>
<p>Falls Ihre Anwendung nicht dateibasiert arbeitet, benennen Sie dieses Menü anhand des Objekttyps um, den es darstellt. Beispielsweise könnte ein Musikwiedergabeprogramm ein <gui>Music</gui>- anstelle eines <gui>File</gui>-Menüs haben.</p></td>
</tr>
<tr>
<td><p><gui>Edit</gui></p></td>
<td><p>Das <gui>Edit</gui>-Menü enthält Einträge mit Bezug auf die Bearbeitung eines Dokuments, wie Aktionen mit der Zwischenablage, Suchen und Ersetzen sowie Einfügen von Objekten.</p></td>
</tr>
<tr>
<td><p><gui>View</gui></p></td>
<td><p>Enthält Einträge, die sich auf die dem Benutzer dargebotene Ansicht auswirken, wie das aktuelle Dokument oder die aktuelle Seite, oder auf die Art, wie Objekte zum Durchsuchen präsentiert werden. Setzen Sie keine Einträge in das <gui>View</gui>-Menü, die andere Inhaltsobjekte beeinflussen.</p></td>
</tr>
<tr>
<td><p><gui>Insert</gui></p></td>
<td><p>Listet die Objekttypen auf, die in das aktuelle Dokument eingefügt werden können, wie beispielsweise Bilder, Verweise oder Seitenumbrüche. Stellen Sie dieses Menü nur dann bereit, wenn es mehr als sechs Objekttypen gibt, die eingefügt werden können, anderenfalls platzieren Sie individuelle Einträge für jeden Typ im Menü <gui>Edit</gui>.</p></td>
</tr>
<tr>
<td><p><gui>Format</gui></p></td>
<td><p>Enthält Befehle zur Änderung des visuellen Erscheinungsbilds des Dokuments, zum Beispiel Änderungen der Schrift, Farbe oder des Zeilenabstands einer Textauswahl.</p>
<p>Der Unterschied zwischen diesen Befehlen und jenen im <gui>View</gui>-Menü ist, dass mit <gui>Format</gui> vorgenommene Änderungen dauerhaft sind und als Teil des Dokuments gespeichert werden.</p>
<p>Die Einträge im <gui>Format</gui>-Menü sind sehr anwendungsspezifisch.</p></td>
</tr>
<tr>
<td><p><gui>Bookmarks</gui></p></td>
<td><p>Stellt ein Lesezeichen-Menü in einer Anwendung bereit, die dem Benutzer das Durchsuchen von Dateien und Ordnern, Hilfedokumenten, Webseiten oder andere großer Informationsquellen ermöglicht.</p></td>
</tr>
<tr>
<td><p><gui>Go</gui></p></td>
<td><p>Ein <gui>Go</gui>-Menü stellt Befehle zum schnellen Navigieren in einem Dokument oder einer Dokumentensammlung, oder auch einer Informationsquelle wie einer Ordnerstruktur oder dem Internet bereit.</p>
<p>Der Inhalt des Menüs hängt von der Art der Anwendung ab.</p></td>
</tr>
<tr>
<td><p><gui>Windows</gui></p></td>
<td><p>Befehle, die sich auf alle Fenster der Anwendung auswirken. Sie können dieses Menü auch als <gui>Documents</gui>, <gui>Buffers</gui> oder ähnlich beschriften, entsprechend dem Dokumententyp, mit dem Ihre Anwendung umgehen kann.</p>
<p>Die letzten Einträge in diesem Menü sind eine nummerierte Liste der primären Anwendungsfenster, zum Beispiel <gui>1shoppinglist.abw</gui>. Die Auswahl einer dieser Einträge hebt das entsprechende Fenster an.</p></td>
</tr>
</table>
</section>
<section id="general-guidelines">
<title>Allgemeine Richtlinien</title>
<list>
<item><p>Die Menüleiste ist normalerweise ständig sichtbar und mit der Tastatur kann immer darauf zugegriffen werden. Daher sollten Sie alle in Ihrer Anwendung verfügbaren Befehle auch in der Menüleiste verfügbar machen. (Diese Richtlinie bezieht sich nur auf Menüleisten – andere Menüs sollten keine Funktionalität reproduzieren, die über andere Bedienelemente erreichbar sind.)</p></item>
<item><p>Betrachten Sie <link xref="application-menus">Anwendungsmenüs</link> als Teil der Menüleiste — es ist nicht notwendig, Einträge aus dem Anwendungsmenü in anderen Menüs zu reproduzieren.</p></item>
<item><p>Deaktivieren Sie keine Menütitel. Ermöglichen Sie dem Benutzer, das Menü zu erkunden, auch wenn zum jeweiligen Zeitpunkt keine Menüeinträge verfügbar sind.</p></item>
<item><p>Menütitel in einer Menüleiste sind groß geschriebene einzelne Wörter. Vermeiden Sie Leerräume in Menütiteln, da dieses Menü dann leicht als zwei separate Menütitel aufgefasst werden könnte. Verwenden Sie keine zusammengezogenen Wörter (wie in <gui>WindowOptions</gui>) oder Bindestriche (wie in <gui>Window-Options</gui>), um diese Richtlinie zu umgehen.</p></item>
<item><p>Bieten Sie besser keine Möglichkeit an, die Menüleiste zu verbergen, da dies unabsichtlich aktiviert werden könnte. Einige Benutzer könnten dann nicht mehr in der Lage sein herauszufinden, wie sie die Menüleiste wieder aktivieren können.</p></item>
</list>
</section>
<section id="api-reference">
<title>API-Referenz</title>
<list>
<item><p><link href="https://developer.gnome.org/gtk3/stable/GtkMenu.html">GtkMenu</link></p></item>
<item><p><link href="https://developer.gnome.org/gtk3/stable/GtkMenuBar.html">GtkMenuBar</link></p></item>
<item><p><link href="https://developer.gnome.org/gtk3/stable/GtkMenuItem.html">GtkMenuItem</link></p></item>
<item><p><link href="https://developer.gnome.org/gtk3/stable/GtkRadioMenuItem.html">GtkRadioMenuItem</link></p></item>
<item><p><link href="https://developer.gnome.org/gtk3/stable/GtkCheckMenuItem.html">GtkCheckMenuItem</link></p></item>
<item><p><link href="https://developer.gnome.org/gtk3/stable/GtkSeparatorMenuItem.html">GtkSeparatorMenuItem</link></p></item>
</list>
</section>
</page>
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