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|
.\"
.\" Manual page for srcpd
.\" Process with:
.\" groff -man -Tlatin1 srcpd.8 | less
.\" or
.\" groff -man -Tutf8 srcpd.8 | less
.\"
.\" Get a printable version with:
.\" groff -mandoc -Tps srcpd.8 > srcpd.ps
.\"
.\"
.TH srcpd 8 "19. Dezember 2009"
.\"
.SH NAME
srcpd \- SRCP sprechender Systemdienst
.\"
.SH SYNTAX
.B srcpd
[ Optionen ]
.\"
.SH BESCHREIBUNG
.PP
Dieses Handbuch ist nicht vollständig. Für weitere Informationen
besuchen Sie bitte die Internetseite des Projektes unter
http://srcpd.sourceforge.net/.
.PP
Bei
.B srcpd
handelt es sich um einen UNIX-Systemdienst (Daemon) zur Steuerung einer
digitalen Modellbahn über das Simple Railroad Command Protocol (SRCP).
.PP
Beim Start liest das Programm die systemweite Konfigurationsdatei
\fBsrcpd.conf\fP ein. Hierbei handelt es sich um eine XML-Datei, deren
Aufbau und Inhalt im Handbuch \fBsrcpd.conf (5)\fP näher erläutert sind.
Die Spezifikation von SRCP selbst befindet sich auf der Internetseite
http://srcpd.sourceforge.net/srcp.
.\"
.SH OPTIONEN
.TP
.BI \-h
Ausgabe einiger kurzer Hinweise zur Benutzung.
.TP
.BI \-n
Nach dem Start wechselt der \fBsrcpd\fP nicht in den Hintergrund,
sondern bleibt als Vordergrundprozess aktiv. Dieses Verhalten ist
für den Ubuntu »upstart« Mechanismus sinnvoll.
.TP
.BI \-v
Ausgabe der Version des Programms und der unterstützten SRCP-Version.
.TP
.BI \-f\ <Dateiname>
Nutze den übergebenen Dateinamen als Konfigurationsdatei. Der
voreingestellte Wert für diese Datei wird beim Kompilieren des
Programms festgelegt und kann mit der Option \fB-h\fP angezeigt werden.
.\"
.SH BEMERKUNGEN
.SS Inbetriebnahme
Der \fBsrcpd\fP hält sich an die Konventionen des Filesystem Hierarchy
Standard (FHS, http://www.pathname.com/fhs/). Für weiterführende und
spezielle Konfigurationsmöglichkeiten von \fISystemdiensten\fP nutzen
Sie bitte die Dokumentation Ihres Betriebssystems. Die folgenden
Informationen geben allgemein gültige Hinweise zur Konfiguration.
Erstellen Sie zunächst eine zu ihrer Modellbahnsteuerung passende
Konfigurationsdatei (\fIsrcpd.conf\fP). Speichern Sie diese dann mit
Administrationsrechten im Verzeichnis für die systemweite Konfiguration
(\fI/etc\fP) ab. Die mitgelieferte Beispieldatei muss dabei ersetzt bzw.
überschrieben werden.
Sobald die angepasste Konfigurationsdatei vorliegt, kann der Daemon mit
folgendem Befehl gestartet werden:
.RS
.nf
/etc/init.d/srcpd start
.fi
.RE
Läuft der srcpd-Daemon bereits, muss er zum Einlesen der neuen
Konfiguration zunächst angehalten werden. Das Anhalten des Daemons
erfolgt analog zum Startvorgang mit folgendem Befehl:
.RS
.nf
/etc/init.d/srcpd stop
.fi
.RE
Unter bestimmten Voraussetzungen kann der srcpd-Daemon auch im
laufenden Betrieb, also ohne generellen Neustart, eine veränderte
Konfigurationsdatei einlesen. Da der Zugriff auf Hardwareschnittstellen
unter UNIXoiden Betriebssystemen über Berechtigungen geregelt wird,
müssen die Rechte für den srcpd-Daemon in der Konfigurationsdatei
(\fIsrcpd.conf\fP) so eingestellt werden, dass er jederzeit Zugriff auf
die gewünschte Schnittstelle erhält.
Für Modellbahnhardware, die über serielle Schnittstellen (USB, RS232)
angeschlossen ist, reicht es, den srcpd-Daemon mit der entsprechenden
Gruppenberechtigung (in der Regel »dialout«) zu betreiben. Beim
»ddl-s88« Modul, das S88-Rückmeldungen über die parallele Schnittstelle
einliest, wird eine Systemfunktion genutzt (ioperm), die immer
root-Berechtigung benötigt. Daher muss in diesem Fall der srcpd-Daemon
mit root-Berechtigung laufen. Die ioperm() Funktion selbst ist
typischerweise nur auf x86 und x86-64 Hardware verfügbar. Wenn sie ein anderes
System nutzen möchten und beim Compilieren des srcpd-Quellcodes eine
Fehlermeldung bezüglich einer fehlenden \fIsys/io.h\fP Headerdatei bekommen,
können sie das ddl-s88 Modul deaktivieren. Näheres zum Aktivieren und
Deaktivieren bestimmter srcpd-Module finden sie beim Aufruf von
.RS
.nf
./configure --help
.fi
.RE
Zum Neueinlesen der Konfigurationsdatei dient, unter der Voraussetzung,
die oben geschilderten Bedingungen sind eingehalten, folgender Befehl:
.RS
.nf
/etc/init.d/srcpd reload
.fi
.RE
Zur Verfolgung von Fehlern beim Start oder im laufenden Betrieb, können
Sie die Log-Datei des syslog-Systemdienstes (\fI/var/log/messages\fP
oder \fI/var/log/syslog\fP) nutzen. Die Meldungen lassen sich mit
Administrationsrechten beispielsweise in einem Terminalfenster mit
folgendem Befehl beobachten:
.RS
.nf
tail -f /var/log/messages
.fi
.RE
oder
.RS
.nf
tail -f /var/log/syslog
.fi
.RE
Die Ausführlichkeit der dort erscheinenenden Meldungen lässt sich über
Einstellungen in der
.IR srcpd.conf
anpassen. Nähere Informationen hierzu bietet das zugehörige Handbuch.
.\"
.SH "SIEHE AUCH"
srcpd.conf (5)
.\"
.SH FEHLER
.PP
Sicher gibt es noch ein ganze Reihe an Fehlern. Bitte leiten Sie
Fehlerberichte und Vorschläge für Verbesserungen an die
Entwickler-Mailingliste auf http://srcpd.sourceforge.net/.
.\"
.SH AUTOREN
Dieses Handbuch wurde geschrieben von
Matthias Trute (mtrute@users.sourceforge.net),
Frank Schmischke (schmischi@users.sourceforge.net) und
Guido Scholz (gscholz@users.sourceforge.net).
.\"
.SH LIZENZ
GNU General Public License, Version 2
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